Gründerin Pia hat seit einigen Jahren eine Wildkräuterwiese in Thyrow, Brandenburg, vor Berlin. Darauf wachsen Gundermann, Schafgarbe, Spitzwegerich, Johanniskraut, Brennnesseln, Löwenzahn, Girsch, Beinwell und Vogelmiere, um nur einige zu nennen.

Sie liebt diese Pflanzen und hat einfach irgendwann begonnen, Wildkräuter zu sammeln, zu Tees zu verarbeiten sowie Salben und Tinkturen aus ihnen herzustellen. Dann dachte Sie „Bier!“ und fing an, nach alten Rezepturen aus Wildkräutern schäumende alkoholische Getränke herzustellen.

Das Wissen dazu hat sie sich teils angeeignet über Wildkräuterführungen, Mitarbeit auf einem Permakultur-Hof im Burgenland in Österreich, über Recherche alter Bierrezepturen, über Braukurse und durch die Zusammenarbeit mit Brauer Ulf. Zum anderen Teil war es vorhanden, sie ist von Haus aus Ernährungswissenschaftlerin mit über 20-jähriger Erfahrung in der Lebensmittel- und Biobranche. Da Pia italienische und sudetendeutsche Wurzeln hat, schlägt ihr Herz seit jeher für gutes Essen.

Die ersten Sude entstanden zu Hause in Ihrer Küche. Inzwischen hat Sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, ein Start-up gegründet und erzeugt ein schmackhaftes G’BROI, bestehend aus lebendigem Wasser, Gerstenmalz, Wildkräutern und Hefe. Da sie auf den Hopfen verzichtet – er ist ihr von der Wirkung her zu müde machend -, schmeckt es weniger herb als handwerklich hergestellte Biere, sondern angenehm würzig und erfrischend-leicht.

Hergestellt wird es in kleinen, regionalen Braustätten: In Brieselang bei Berlin mit Brauer Ulf und in Trier mit Braumeister Christian.

Wie schmeckt es?

Fruchtig, ein wenig nach Kräuterlimonade, eher mild. Super für den Sommer!

Max, über Wilde Nessel

Schmeckt gut und erfrischt nach dem Sport.

Antonio, 33

Der Hopfen fehlt hier überhaupt nicht!

Thomas, 43, Braumeister über „Stolze Blüte“

Very pleaseant and light. It goes well with Japanese food.

Michiyo, 55

Die Liebe auf den zweiten Schluck.

Thomas, 53

Mild, zitronig, leicht fruchtig – Erinnert mich an Eistee (der selbstgemachte, nicht der zuckerige vom Aldi).

Eugen, 33 über Wilde Nessel

Frisch, sommerlich, schmeckt gut. Eventuell noch mehr Varianten mit Anis, Fenchel, Holunder, Lakritze, gibt´s bei uns in Dänemark.

Lasse, 32

Ich bin nicht so müde wie nach “klassischem” Bier, es schmeckt angenehm leicht und ist süffig. Ist das, weil es ohne Hopfen ist? Fühlt sich fast Prosecco-mäßig an.

Annette, 44

Schmeckt herb, nach Kräutern, würzig, leicht bitter. Sehr ausgewogen und unaufdringlich für ein craft-beer.

Matthias über Schwarzes Schaf

Erfrischend herb, aber auch fruchtig. Gut sprudelnd.

Lotte, 37 über Stolze Blüte